Twitter Facebook

We Like That auf dem Hurricane Festival 2012

von Flo am 28.06.2012   |   Sonstiges

Wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben waren wir vergangenes Wochenende dank AXE auf dem Hurricane Festival 2012 in Scheeßel. Nach einer ziemlich langen, aber recht entspannten Autofahrt die mitten in der Nacht begann, kamen wir irgendwann vormittags auf dem Festivalgelände an und suchten uns ein gutes Plätzchen für unsere Zelte.

Freitag: Nach dem ganzen Zelt-Aufbau-Prozedere und den ersten paar Dosenbieren nahm Kollege Willy von „Dressed like Machines“ Kontakt mit uns auf und wir machten fortan zusammen die Gegend unsicher. Als ersten Act wollten wir uns eigtl. Bosse ansehen kamen aber aufgrund der vielen Menschen nicht wirklich dazu. Macht nichts, als zweites stand dann nämlich Casper auf dem Programm und wie wir das auch schon erwartet hatten brachte der eine ziemlich gute Show an den Start bevor wir uns dann auf in Richtung Public Viewing Point machten, um das Viertelfinalspiel Deutschland vs. Griechenland anzuschauen. Leider haben wir uns aus den Augen verloren, weshalb ein Teil das Spiel auf dem Zeltplatz anschaute und der Rest sein Glück im Pressebereich versuchte.

Nach dem Match wurde sich auf „The Cure“ eingestimmt, welche einen relativ unspektakulären aber durchaus soliden und „würdigen“ Gig hatten. Das hat man von so manch anderen „legendären“ Bands schon anders gesehen. Den restlichen Abend des Freitags verbrachten wir damit, auf dem Zeltplatz rumzulungern und Bier zu trinken. Wie man das halt auf einem Festival so macht.

Der Samstag: Wir wurden gefühlt um 05:30h von einem Morgenprogramm der Extraklasse (Nicht!) geweckt. Der Typ mit einem Fetisch für Frank Zander hätte eigentlich erwürgt werden müssen, wir haben uns dann aber doch auf unsere pazifistischen Wurzeln besinnt. Egal – da wir eh schon wach waren, sind wir aus unseren Zelten gekrochen und haben erstmals ausgiebig gefrühstückt und das ein oder andere Bier genossen.

Die AXE Duschen waren unser erster Anlaufpunkt auf dem Festivalgelände, dort konnten wir ein bisschen Filmmaterial sammeln (das Video dazu gibts nächste Woche hier zu sehen) und hatten nebenbei einen guten Blick auf die Eagles Of Death Metal, die gerade auf der Mainstage ihr hervorragendes musikalisches Unwesen trieben. Nach dem Konzi ging es für einen Teil der Gäng flugs weiter zur blauen Bühne, auf der Thees Uhlmann und seine Band zu spielen begannen (und manch einem von uns ein bisschen Pipi in die Augen trieb). Hach! Danach gab es Wolfmother auf der Hauptbühne, Messel machte sich in der Zwischenzeit auf zu The Dø, die auf der White Stage performten.

Aber wir müssen hier jetzt nicht jede einzelne Band aufzählen die wir uns reingezogen haben – Beardyman ist auf jeden Fall noch hervorzuheben, sein neues Setup macht ihn musikalisch noch eine Stufe fetter. Seine Show war auf jeden Fall der gelungene Late-Night Abschluss des Samstages. Das Dosenbier am Zelt musste auch noch weg, so dass wir die Vögel beim ins Bett gehen schon laut und deutlich zwitschern gehört haben.

Sonntag: Da gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen. Wetter scheiße (Dauerregen, Wind ohne Ende) und keine richtigen Regenjacken. Trinken ging auch nicht, da wir ja alle noch eine 8stündige Autofahrt vor uns hatten. Deshalb war unser Motto eher abbauen und abhauen. Wir hatten jetzt nicht so das ganz schlechte Gewissen, da wir viele Bands die am Sonntag gespielt haben noch auf anderen Festivals diesen Sommer sehen werden, darum gings Sonntag Abend wieder gen Süden, den wir etwas fertig aber durchaus glücklich in der Nacht wieder erreichten.

Was gibt es sonst noch zum Festival zu sagen: Erstmal vielen Dank an AXE für die Einladung. Uns hat es super getaugt und vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder. Noch kurz zum Essen auf dem Hurricane: Dieses ist völlig überteuert – Da könnten sich die Veranstalter mal was von anderen Organisatoren abschauen – Wenn teuer, dann sollte es auch gut sein. So. Aber alles in allem ist das Hurricane immer einen Besuch wert. Anfang nächste Woche gibt es auch noch ein kleines Video von uns, dann sieht man ein bisschen besser, wo wir uns da rumgetrieben haben.

9 Kommentare

stiller am 28.06.2012 um 15:34 Uhr

Das einzig wahre und preislich okaye Festivalessen ist und bleibt Handbrot! Und traditionell muss halt auch einer dieser teuren dänischen Hotdogs sein. Nächstes Jahr vielleicht wieder, so ein bisschen Festivalhunger habe ich ja doch. :)

honki am 28.06.2012 um 15:39 Uhr

Aufm Southside gab’s auch immer diese kleine Donut Bude. Die waren auch immer richtig gut, vor allem mit der selbstgemachten Vanille Sauce! Preislich waren die auch okay :)

til am 28.06.2012 um 17:58 Uhr

…bei dem Bier hilft leider auch kein We Like Bier Aufkleber! Das ihr mir damit blos nicht nach Hause kommt!

Hurkunde am 28.06.2012 um 18:44 Uhr

geil, da kann man sogar die BECKS stände sehen, wo ich paar mal auch gearbeitet hab (aber nicht dieses jahr) :/

DAS_STROMKOPF am 29.06.2012 um 10:13 Uhr

alter, ihr seid ja echt wahnsinnig ganz aus Bayern in den Norden zu eiern, wenn das Southside gleich um die ecke lauert. da hat die Axt wohl nicht mitgedacht… ;)

andererseits kann ich das verstehen, früher war das Hurricane anlaufstelle nummer eins, weil ganz in der nähe meiner heimat Bremen. deshalb bin ich auch ein klein wenig neidisch.

Alex am 29.06.2012 um 11:12 Uhr

@Stiller: Das Handbrot gabs bei uns dann auch, das ist echt okay, für den Preis und schmecken tuts auch ;)
@Honki: Donuts gabs da bestimmt auch, aber sind mir nach ein paar Bieren dann doch zu süß. Eher was deftiges…
@Til: Keine Sorge, wurde alles vor Ort vernichtet.
@Hurkunde: Schade, hätte mein Bier gern bei dir geordert :)
@Stromkopf: Kilometertechnisch wäre uns das Southside natürlich auch lieber gewesen, aber ging organisatorisch halt nicht. Aber wir wollen uns ja nicht beschweren :)

Maik am 02.07.2012 um 22:32 Uhr

Echt mist, dass wir uns nicht zu Gesicht bekommen haben!! :(

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *