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Pfandgeben – Gute Idee für eine gute Sache

von Flo am 06.07.2011   |   Sonstiges

Wir haben das heute zwar schon über Twitter und Facebook verbreitet, aber irgendwie erscheint mir das zu großartig und zu wichtig um es dabei zu belassen. Jonas Kakoschke, Mareike Geiling und Corinna Northe haben im Rahmen des Studiengangs Kommunikationsdesign an der HTW Berlin die Internetseite pfandgeben.de entwickelt. Auf „Pfandgeben“ hat man die Möglichkeit, sich Telefonnummern von Pfandsammlern aus der eigenen Stadt geben zu lassen, welche man dann per Telefon benachrichtigen kann und diese dann die Möglichkeit haben das Pfand bei einem abzuholen. Einem selbst ist damit geholfen, weil man sein Flaschenpfand nicht selbst entsorgen muss und den Pfandsammlern ist somit geholfen, weil sie sofort Bescheid wissen wo es was zu holen gibt. Typische Win-Win Situation also. Momentan geht das Ganze noch nur mit der Stadt Berlin, ich denke aber, dass sich in den nächsten Tage dort einiges tun wird. Daumen nach oben für dieses Projekt.

7 Kommentare

fabian am 06.07.2011 um 21:25 Uhr

pfand is doch was schönes. wenn ende des monats das geld knapp wird kann man doch mal schell auf die pfandbank zugreifen.

ansonsten gute aktion. als zukünftiger hartz4-empfänger steig ich da sofort ein, wenn sich hier was auf tut.

Lionel am 06.07.2011 um 22:23 Uhr

Starke Aktion… Der kleine Beitrag für ein bisschen bessere Welt. Wenn wir Tüchtigen in der Woche zwei Stunden unserer Energie für etwas Soziales einsetzen würden- großer Beitrag. The mirror und so weiter..

Tobi am 07.07.2011 um 11:40 Uhr

Gestern schon auf Twitter gesehen, klasse Projekt!

stiller am 08.07.2011 um 13:14 Uhr

Finde die Aktion grundsätzlich auch ganz gut. Was mich ein bisschen skeptisch macht, sind die vielen „professionellen“ Pfandsammler. Also nicht die wirklich hilfsbedürftigen, die sich damit ein Butterbrot finanzieren möchten, sondern die, die scharf auf Sportwagen und ähnlichen Luxus sind und teilweise auch recht rabiat auf der Straße agieren. Für das perfekte Projekt müsste man da eventuell versuchen, solche Leute auszusieben, wie auch immer man das angehen kann.

Stylons am 08.07.2011 um 13:50 Uhr

Auf den ersten Blick echt ne ordentliche Angelegenheit, aber es gibt leider einige Haken an der Sache. Wie Stiller schon gesagt hat, gibt’s ja auch die Profis unter den Sammlern, denen sowas natürlich recht ist. Ganz ehrlich, welcher Obdachlose oder Bedürftige, nutzt Internet und meldet sich dort an? Und was mach ich wenn der, der dann bei mir vor der Tür steht schon nach Alk riecht…dem will ich ja nich mit dem Pfand die nächste Pulle Stroh80 spendieren :( Ich handle das so, dass ich Bierflaschen immer sichtbar an Mülleimern abstelle oder den Sammlern direkt unterwegs in die Hand drücke. Die Wahrheit is leider, dass weder Pfand noch Geld den Leuten helfen, da muss man sich schon was Komplexeres einfallen lassen.

P.s.: „Sorry, aber wir denken, dass das zu wenig Flaschen sind, um extra jemanden zu Dir kommen zu lassen.“ abgesehen davon, dass es auch Plasteflaschen sein könnten, finde ich, dass weniger als 20 Flaschen (0,08€-1,60€) für einen, der Mittellos jeden Weg wert sind.
– naja Ansichtssache ;)

Marcel am 10.07.2011 um 08:56 Uhr

Nette Idee. Wenn die das Ganze noch mit Müll rausbringen kombinieren bin ich dabei. Dann können auch Profisammler kommen. :-)

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