Twitter Facebook

Und? Wie fühlt man sich so nach einem Jahr als Freelancer?

von Flo am 27.09.2012   |   Sonstiges

Ihr könnt euch bestimmt noch erinnern. Heute, auf den Tag genau, vor einem Jahr war mein letzter Arbeitstag in einer Agentur in Augsburg und seitdem schlage ich mich als Freelancer durch diese chaotische Welt. Ich hatte bereits eine Woche nach dem Schritt in die Selbstständigkeit ein bisschen berichtet wie es mir denn so ergeht und dachte mir ich könnte das ja jetzt am „Jahrestag“ noch einmal wiederholen.

Was mir gerade beim erneuten durchlesen des alten Artikels aufgefallen ist: Ich habe noch immer keine geregelten Arbeitszeiten und werde diese vermutlich auch nie haben. Das ist so eine Sache, welche ich mir Anfangs unbedingt angewöhnen wollte, mittlerweile aber gemerkt habe, dass es auch verschiedene Typen „Mensch“ gibt. Der Alex (mein Bruder, mit dem ich mir ein Büro teile) ist zum Beispiel eher der Frühaufsteher und Abends-Zeitig-Feierabend-Macher (zeitig ist relativ) und ich eher der Spät-Anfangen-Spät-Aufhörer. Man kann sich da bestimmt ein Muster antrainieren, ich habe aber mittlerweile durch mehrere Gespräche und auch die Erfahrung herausgefunden, dass das auch nicht immer die beste Möglichkeit ist. Ich bin ab spät Vormittags und Abends/Nachts einfach produktiver als in aller Früh und deswegen fahr ich damit eigentlich ganz gut.

Anfangs hatte ich gedacht, dass die ersten Wochen ziemlichen Akquise-Stress bedeuten, dem war aber wider erwarten nicht so und der Kundenstamm hat sich sehr viel durch Mund-zu-Mund Propaganda, über die Webseite und auch über schon vorhandene Kontakte gebildet. Eine Tatsache über die ich ziemlich froh bin denn an Projekten mangelt es nicht und dass ist ja bekanntlich das Schönste, dass man sich als Freiberufler vorstellen kann.

Summa Summarum: Mir gehts gut, alles ist super und ich fühl mich mehr als wohl mit der Entscheidung die ich vor einem Jahr getroffen habe. Die Milch für den Kaffee muss ich mir zwar immer noch selbst besorgen aber das ist dann wohl doch eher das kleinere Übel.

Oh, ich sollte mal zum Friseur …

 

9 Kommentare

Bardi am 27.09.2012 um 11:56 Uhr

Und heute Nachmittag folgt das obligatorische Undercut-Foto auf instagram?

Marian am 27.09.2012 um 12:19 Uhr

die haare bleiben. basta ;)

Kai am 27.09.2012 um 12:52 Uhr

Glückwunsch zum erfolgreichen durchstarten!

achja und ich finde ja wer Mähne tragen kann, der soll das ruhig tun ;-)

crincz am 27.09.2012 um 13:14 Uhr

Die Haare sind länger und die Kamera-Auflösung schlechter geworden;o)..

MC Winkel am 27.09.2012 um 21:36 Uhr

War ja klar, dass Du verlodderst! :)

Aber hier:

„und ich eher der Spät-Anfangen-Spät-Aufhörer. Man kann sich da bestimmt ein Muster antrainieren, ich habe aber mittlerweile durch mehrere Gespräche und auch die Erfahrung herausgefunden, dass das auch nicht immer die beste Möglichkeit ist. Ich bin ab spät Vormittags und Abends/Nachts einfach produktiver als in aller Früh und deswegen fahr ich damit eigentlich ganz gut.“

Same here. Bin frühestens um 9:30h am Schreibtisch, aber auch frühestens um Mitternacht von ihm weg (mit Unterbrechungen, natürlich). Die freie Zeiteinteilung ist das Allergeilste!

Props + weiter so!

Alex K. aus B. an der G. am 27.09.2012 um 21:46 Uhr

Freut mich aufrichtig, daß das geklappt hat. Weiterhin viel Erfolg und Spaß!

Lars am 27.09.2012 um 22:18 Uhr

Ist das tatsächlich schon ein Jahr her? Oha, wie schnell die Zeit vergeht.

Freut mich auf jeden Fall zu hören, dass es bei dir so gut läuft. Der Anfang ist am Schwersten, habe ich mir mal sagen lassen, insofern wird es jetzt ja easy. :)

DAS_STROMKOPF am 28.09.2012 um 10:11 Uhr

sei froh dass dir die akquisehölle erspart blieb, das ist wirklich das allernervigste an der ganzen geschichte. andererseits ist es auch ein unvergleichliches gefühl wenn es endlich in’s rollen kommt und man die früchte ernten darf, die man gesäät hat – sprich: endlich davon leben kann. geht bei mir erst seit zwei monaten, hoffe dass es jetzt so bleibt. denn ein zurück zum bürosklavenalltag kann ich mir absolut nicht mehr vorstellen. in diesem sinne: viel erfolg weiterhin! und wenn du mal einen developer brauchst, sag bescheid! ;)

Buzzter am 04.10.2012 um 09:55 Uhr

Ich genieße es sehr meine Arbeitszeit frei einteilen zu können und für mich selbst zu arbeiten.

Auch von mir weiterhin viel Erfolg, rock on!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.