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Mensch Gottfried – Doku über einen Aussteiger

von Flo am 24.09.2012   |   Sonstiges

„Mensch Gottfried“ ist eine Ausgabe der Sendung „37 Grad“ im ZDF. Es geht dabei um den Aussteiger Gottfried, der auf einem Hof in Niedersachsen lebt und sich weitestgehend selbst versorgt. Er baut sein Essen selbst an, holt sich Wasser aus dem Brunnen oder Bach und hält seine eigenen Tiere. Was hier interessant und spannend klingt ist in Wahrheit ein reiner Knochenjob und die Doku gibt einem einen ganz schönen Einblick in das Leben des Aussteigers, der mir oft sehr sympathisch und auf der anderen Seite wieder völligst abgedreht rüberkommt. Was man vielleicht noch dazu sagen könnte, da es erst in der Mitte des Films erwähnt wird: Gottfried hat geerbt und ich denke ohne diesen Umstand wäre ein solches Leben auch nicht realisierbar.

Den Film gibts bei YouTube oder auch noch ein paar Tage in der Mediathek des ZDF. Die einzelnen Teile sind hier nacheinander eingebettet.

http://www.youtube.com/watch?v=OjDLCjy2oYc http://www.youtube.com/watch?v=Ih1S2Ah-s0Y http://www.youtube.com/watch?v=HZtRRlI14rc

 

8 Kommentare

chris am 24.09.2012 um 17:29 Uhr

ich bin noch nicht ganz durch mit der doku aber wenn er kein stromanschluss hat, wie kann er dann musik hören oder das licht betreiben?

Flo am 24.09.2012 um 17:32 Uhr

Okay, vielleicht hat er einen, hast recht. Oder ein Aggregat oder sonstiges. Besser ich gleich aus ;)

chris am 24.09.2012 um 21:35 Uhr

darauf wollte ich nicht gleich hinaus aber es wäre schon noch interessant zu wissen wie er sein strom bezieht..

Alex am 25.09.2012 um 07:33 Uhr

Vielleicht ist einfach generell ein Stromanschluss vorhanden, da die Wohnung seiner Freundin (in der er auch schon mit seiner Ehefrau gelebt hat) dem „normalen“ Standard entspricht und sie ja auch Einbauküche, Geschirrspüler, Waschmaschine etc. hat. Ich denke er hat sich da eine Leitung rübergelegt ;)

Nico am 25.09.2012 um 12:39 Uhr

Achmann, ich finde den Guten schon ziemlich sympathisch. Aber das hier zu lesen trifft mich sowas von zutiefst traurig. Vielleicht sollte man versuchen Kontakt mit ÖffÖff herzustellen? Es muss doch noch mehr Aussteiger in D geben.

http://www.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/37-Grad/2942544/23108764/fe6230/Ich-w%C3%BCnsche-mir-Partner-oder-Besuche.html

Thomas @ wirtschaft.com am 25.09.2012 um 17:45 Uhr

Also ich finde den Gottfried einerseits schräg und andererseits aber auch wieder inspirierend. Ich finde die Aussage auch sehr gut, dass er nicht alles romantisieren möchte sondern auch zeigen, dass diese Lebensweise auch ihren Preis hat. Jedoch bleibe ich für meinen Teil vorerst mal ein Stadtkind, aber versuche jedoch so gut es geht die Umweltverschmutzung so gering wie möglich zu halten.

Alreech am 01.10.2012 um 23:11 Uhr

klar ist das ein Knochenjob.

Ein Bauernhof ist kein Ponyfarm, auch wenn sich das eine oder andere Stadtkind das so vorstellt.
Wer mal selber Kartoffeln angepflanzt und geerntet hat oder im Wald Holz machen war ist meist recht glücklich darüber das man Essen auch im Supermarkt bekommt und das es so etwas wie eine Zentralheizung gibt.

HarveyPem am 13.10.2017 um 21:41 Uhr

binaRyoPtiNSsvERGe.coM

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