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Lytro – Erst fotografieren, dann fokussieren

von Flo am 22.06.2011   |   Fotografie

Falls das hier wirklich alles so funktionieren sollte wie das da beschrieben steht, dann wäre das glaube ich ein ziemlicher Quantensprung im Zeitalter der digitalen Fotografie. Möglicherweise gefällt das Konzept nicht jedem und mancher professioneller Fotograf wird nur die Augen verdrehen, für den Normalsterblichen aber klingt das alles unglaublich revolutionär, sinnvoll und totally awesome.

Noch in diesem Jahr will Lytro Kameras auf den Markt bringen die es einem ermöglichen, erst nach dem Fotografieren, den Fokus auf jede beliebige Stelles des Bildes anzuwenden. Vorteil ist natürlich ganz klar, gewisse Momente fängt man einfach besser ein, weil man nicht noch lange den richtigen Fokus wählen muss.

Auf der Webseite des Herstellers gibt es ein paar interaktive Bilder, an welchen man das Prinzip mal ein wenig ausprobieren kann. Rüberchecken, ausprobieren und Meinung bilden … ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen.

15 Kommentare

stiller am 22.06.2011 um 12:51 Uhr

Finde ich eigentlich ganz nett. Gerade für Schnappschüsse, bei denen man sich nachher über den falschen Fokus ändert, aber keine Zeit war ihn einzurichten.

Moody am 22.06.2011 um 12:57 Uhr

wirkt auf mich ähnlich tiltshift. einfach filter drüber legen und fertig

Henning am 22.06.2011 um 13:00 Uhr

Jo, ist ein Filter, den es doch schon längst in Apps gibt. Vielleicht ein wenig aufwendiger…

Tobboo am 22.06.2011 um 13:22 Uhr

Ich glaube der Witz an der Sache ist eben, dass die unterschiedlichen Schärfe-Ebenen automatisch erkannt werden. Das wäre schon sehr geil.

Marcel am 22.06.2011 um 13:38 Uhr

Guckt euch doch mal die Website an…
Das ist doch nicht einfach nur ein Filter. Da steckt schon ein bisschen mehr Know-how dahinter.

http://www.lytro.com/science_inside

Henninv am 22.06.2011 um 13:58 Uhr

Klar, der Filter erkennt die verschiedenen Ebenen – musste man bisher mit PS von Hand machen (ging schnell). Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, im Vorhinein alles mit einer hohen Tiefenschärfe zu fotografieren, nur damit ich hinterher die Wahl habe.

Tobboo am 22.06.2011 um 14:22 Uhr

Ich glaube du verstehst das falsch Henninv :-)

Wenn das wirklich funktioniert, wird das Foto eben mit einem anderen Sensor als bisher fotografiert.

„Recording light fields requires an innovative, entirely new kind of sensor called a light field sensor. The light field sensor captures the color, intensity and vector direction of the rays of light. This directional information is completely lost with traditional camera sensors, which simply add up all the light rays and record them as a single amount of light. „

Henning am 22.06.2011 um 14:28 Uhr

Mag sein. Auch wenn diese Erklärung für mich noch nicht ganz befriedigend ist. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

Christian am 22.06.2011 um 14:49 Uhr

Gekauft (wenn bezahlbar). :)

Damian am 22.06.2011 um 15:28 Uhr

Also Adobe werkelt da ja schon seit Ewigkeiten dran rum, nicht? Gab doch vor Ewigkeiten mal ein Tech-Demo.

Uli am 22.06.2011 um 15:31 Uhr

Sehr geil. Ich hab mit den Bilder auch etwasumhegespielt und man hat dann ja echt so viel Spiel. Vielleicht fallen einem dann Sachen auf, die man vorher noch gar nicht gesehen hat! #ilike

Nico am 22.06.2011 um 17:45 Uhr

Klugscheißerei durch Platzierung eines Wikipedialinks:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantensprung#Umgangssprache

Duckundweg.

Siggi am 23.06.2011 um 02:42 Uhr

ich sage : gut diese !

Johannes am 23.06.2011 um 11:12 Uhr

Hokus Pokus. Der einzige „Vektor“ von Licht, den ein Sensor aufnehmen kann ist der, der auf den Sensor zeigt. Die anderen treffen ja nicht auf den Sensor…
So wie ich das sehe (zumindest so, wie das in der Gallery bei denen aussieht), macht die Kamera 3 Bilder mit verschiedenen Fokusebenen. Und die kann man dann nachher mit einer schicken Software kombinieren.
Ich les mir mal die Dissertation ( http://www.lytro.com/renng-thesis.pdf )durch, auf der das angeblich basiert… Aber im Prinzip ist das auch nicht viel anderes als diese „HDR on Camera“ Spielereien, nur mit anderem Fokus anstatt anderen Belichtungszeiten. Naja, ich lass mich auch gerne positiv überraschen…

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