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UNLIKE U – Meine Meinung zum Film

von Flo am 02.02.2011   |   Sonstiges

Einigen von euch mag es vielleicht komisch vorkommen, dass ich erst heute auf den „UNLIKE U – trainwriting in berlin“ Film hingewiesen habe und jetzt ein paar Stunden später schon ein Review dazu schreibe. Aufgrund der Tatsache, dass der Film aber heute offiziellen Release Termin hat/hatte und ich die DVD vorbestellt hatte und es garnicht erwarten konnte ihn zu sehen, habe ich ihn natürlich gleich heute Abend angeschaut und werde deswegen gleich meine Meinung niederschreiben, bevor sich die Gedanken in den Tiefen meines Gehirns wieder entfernen. ;)

Zuersteinmal will ich mich der Aufmachung der DVD widmen. Die Hülle kommt sehr schick mit Prägung (bzw. dem Gegenteil, Erhebung!?) daher und hat alle Infos nochmal zusammengefasst die man braucht. Um was geht es, wer hat mitgewirkt, etc … leider gibt es kein Booklet oder ähnliches, was eventuell ganz interessant gewesen wäre um die einzelnen Writer/Crews, die zu Wort kommen, noch ein bisschen genauer zu beleuchten, macht aber nix … Ich hab die DVD inkl. Poster für 19,90 € gekauft und das ist ein fairer Preis für das Package. Nicht billig, aber auch nicht überteuert … außerdem steht da keine riesige Produktionsfirma dahinter, weswegen man gerne mal ein paar Euros mehr investieren kann.

Bevor ich auf ein paar einzelne Sachen des Films eingehe die mir gut gefallen oder auch nicht so gefallen haben, möchte ich sagen, dass „UNLIKE U“ definitiv ein sehr sehenswerter Film ist. Sowohl für aktive Graffitiwriter als auch für Graffiti-Interessierte. Mit Sicherheit gefällt er auch Leuten die sich bisher noch nicht wirklich mit der Szene beschäftigt haben, wirklich schlauer werden die danach aber auch nicht raus gehen. Man muss dieses Gefühl glaube ich einfach selbst erleben bzw. mit einem ähnlichen Erlebnis vergleichen können um auch emotional bei dem Streifen dabei zu sein.

Was mich am meisten am Film gestört hat war, dass ich die kompletten 90 Minuten über das Gefühl hatte, dass alle Leute irgendwie das Gleiche erzählen. Klar haben die meisten „Trainwriter“ die gleiche Intention warum sie das alles tun, aber ich finde, man hätte vlt. einfach gezielter mehr Fragen stellen und die Antworten dementsprechend genauer verteilen können. Ein weiterer Punkt, der mich zwar nicht gestört, den ich aber ein wenig vermisst habe, waren die „Live-Action“ Szenen, die leider nur bedingt Neues zeigen. Ich hätte es interessant gefunden, mal einen kompletten Ablauf einer „größeren“ Produktion mit zu erleben, von der Planung bis hin zur Umsetzung und Dokumentation, möglicherweise hat man das aber auch einfach nicht gezeigt, da es der Staatsgewalt sonst schon wieder zu viel Einblick in das ganze Schaffen gegeben hätte.

Sehr positiv habe ich empfunden, dass sowohl Writer der allerersten Stunde als auch die eher jünger Generation zu Wort gekommen ist. Bei Leuten wie „Poet“ oder so merkt man einfach, dass die schon lange in der Materie verwurzelt sind und dementsprechend auch gewisse Gedankengänge mit sich führen, die einer der erst seit 5 Jahren dabei ist eben noch nicht so hat. Die Bilder und Züge die an einem vorbeifahren sind definitiv beeindruckend und auch die Live-Actions, die ich oben eher negativ erwähnt hatte, lassen im Großen und Ganzen doch einen interessanten Blick zu, den man sonst wohl nicht so bekommen hätte.

Es gäbe noch einige weitere Details die ich sehr positiv empfunden habe, hier aber nicht wiedergeben will, da ich sonst spannende Schlüsselszenen des Films verraten würde. Beide Daumen hoch für diesen Film, ich bin froh, dass es ihn gibt, ich bin froh die DVD bestellt zu haben, kann sie jedem nur empfehlen, doch geht nicht mit einer Erwartung ran, die nicht übertroffen werden kann. ;)

4 Kommentare

F am 03.02.2011 um 16:03 Uhr

sorry, aber mit Filmkritiken hast du es nicht so oder?
richtig schlecht geschrieben. Formulierungen. Aufbau.
Erinnert mich doch stark an die 7. Klasse

Halleluja!
Warst du betrunken?
Sonst sind eure Artikel doch auch immer ganz in Ordnung……

hotzen am 04.02.2011 um 09:22 Uhr

Das meine Filmkritiken wohl nicht einem gewissen Standard entsprechen liegt wohl daran, dass ich normalerweise nie welche schreibe ;)

Ich habe oben lediglich meine Meinung zum Film niedergeschrieben, so wie sich das in dem Moment in meinem Kopf zusammengereimt hat, ohne darauf zu achten irgendwelche „Standards“ einzuhalten. Wer mit dem Text was anfangen kann, soll damit was anfangen, wer mit dem Text nichts anfangen kann, fängt damit eben nichts an.

Ich hatte nicht das Bedürfnis einen Meilenstein der Filmkritiken abzuliefern.

Trotzdem Danke für den Kommentar ;)

PS: Ich hatte tatsächlich schon 3 Bier intus. Ohne Scheiss.

grafflover am 08.02.2011 um 22:46 Uhr

ich muss sagen das nach dem ganzen hype der um den streifen gemacht wurde das ding meiner erwartung nicht standgehalten hat es ist definitiv ein sehr guter streifen aber ncihts für die szene zusätzlich haben mich einige schnitte etwas entäuscht und der richtige action faktor kommt nur bei der ein oder anderen action auf die live actions sind teilweise zu hart geschnitten nicht einmal begonnen schon vorbei.und ich finde es auch völlig ok seine eigene meinung mit einzubringen und manchmal sind drei bier garnicht schlecht!!

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