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Das Archiv der Jugendkulturen braucht eure Hilfe

von Flo am 09.08.2010   |   Sonstiges

Das hier ist eine Sache, die mir wirklich am Herzen liegt. Deswegen nehmt euch bitte die Zeit und lest euch das hier durch. Zu allererst zitier ich mal ein kleines Snippet von Wikipedia, um auch den Leuten, die noch nie was vom „Archiv der Jugendkulturen“ gehört haben, näher zu bringen was das eigentlich ist.

Das Berliner Archiv der Jugendkulturen ist ein 1998 gegründeter Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Zeugnisse aus und über Jugendkulturen (Bücher, Zeitschriften, Fanzines, Flyer, Magister- und Diplomarbeiten, Medienberichte, Musik etc.) zu sammeln, auszuwerten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Die Materialsammlung umfasst rund 6000 Bücher, 350 wissenschaftliche Arbeiten, 28.000 Zeitschriften, darunter die größte Fanzinesammlung Europas und 4000 CDs, LPs, DVDs, Videos sowie Tausende von Presseausschnitten und ungezählte Flyer.

Zu diesem Zweck unterhält das Archiv in Berlin-Kreuzberg eine rund 200 m² umfassende Bibliothek und organisiert Fachtagungen und Diskussionsveranstaltungen in Schulen, Unternehmen, Jugendklubs oder Universitäten. Täglich werden 20 deutschsprachige Zeitungen und 8 Wochenmagazine sowie 60 Monats- und Fachzeitschriften ausgewertet. Die Themen reichen von RockHard über Erziehung und Wissenschaft. Es gibt eine eigene Zeitschrift, das Journal der Jugendkulturen heraus sowie eine eigene Buchreihe, in der sowohl sachkundige Wissenschaftler, Journalisten u.a. als auch Szene-Angehörige zu Wort kommen. Inhalt der Fachzeitschrift sind Rezensionen über Entwicklungen und Themen in der Jugendforschung; außerdem Veröffentlichungen über den aktuellen Stand, Publikationshinweise und Neueste Mitteilungen über Veranstaltungen.

Ich machte meine Erfahrungen mit dem „Archiv der Jugendkulturen“ das erste mal vor ein paar Jahren. Ich hatte damals eine E-Mail bekommen, in der ich darauf angesprochen wurde, ob ich mir denn nicht vorstellen könnte, dem Archiv ein Exemplar meines Fanzines zur Verfügung zu stellen. So würde es für die Nachwelt erhalten bleiben und es hätten auch einige Jahre später noch Leute etwas davon. Klar hab ich mir gedacht, hab denen ein Exemplar zugeschickt und mitgemacht. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem „Archiv der Jugendkulturen“ gehört, hab mich dann aber darüber informiert und bin bis heute von dem Engagement und der Idee total begeistert.

Leider steht das Archiv momentan (wegen dem Scheiss Geld, wegen was auch sonst) ziemlich auf der Kippe und die ganzen ehrenamtlichen Mitarbeiter sehen sich nicht mehr in der Lage, das Ganze ohne finanzielle Unterstützung zu stemmen. Deswegen sind wir gefragt.

Auf der eingerichteten Stiftungsseite erfahrt ihr mehr darüber warum das Geld so dringend benötigt wird und habt dort auch die Chance zu spenden. Entweder per Banküberweisung oder per PayPal. Da das manchen Leuten vlt. zu umständlich ist, oder was auch immer, habe ich mir zusätzlich noch folgendes überlegt:

Bei diesem Beitrag hier wird ein Flattr-Button oben angezeigt. Die komplette Summe (und ich leg dann noch meinen Spendenanteil oben drauf), die ihr hier flattred, werde ich am Ende des Monats dem „Archiv der Jugendkulturen“ spenden. Ich werde das ganze dann natürlich dokumentieren, sodass ihr auch einen Beweis habt, dass ich mir da nichts abzwacke.

Wer kein Geld spenden kann oder spenden will, kann trotzdem helfen, indem er die ganze Sache an alle möglichen Menschen weitergibt, E-Mails schickt oder den Spendenaufruf via Twitter und Facebook verbreitet. Es gibt übrigens auch eine offizielle Facebook-Seite.

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