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Und was ist mit dir?

von Flo am 14.03.2008   |   Sonstiges

Sandra hatte bei diesem Beitrag mal verlauten lassen dass sie gerne den Text, den ich beim Poetry Slam vorgetragen hatte, sehen würde. Ich stell ihn jetzt einfach mal unkommentiert hier rein…

Gefangen in Zwängen, verloren im nichts,
denn das was hier spricht, ist nicht nur mein zweites ich.
Wo ist die Vernunft, die pure Vernunft,
bedeutet die Kunst dass das Gefühl zwischen uns,
die Wahrheit verdrängt, die Liebe entgleist,
oder war es nur mein das versuchte zu sein?

Gibt es die Macht, die Kraft, die Herrschaft
oder ist es der Drang der uns zum Arschloch macht?
Sag es mir, so sag es mir und helfe mir raus,
aus dieser Norm aus diesem hässlichen graus.
Ich will nicht so sein, niemals so wie ihr,
doch bist es nicht du der mich dazu verführt?

Um uns zu verleiten bedarf es nicht viel,
denn das Leben ist nicht mehr als ein großes Spiel,
nicht auf dem Brett, nicht in meinem Kopf,
wie Marionetten hängen wir an dem Tropf,
und versuchen zu wissen und zu resignieren,
einfach nur verstehen, das ganze kapiern.

Ich brauch dich nicht, du elendiger Heuchler,
ich verurteile nicht, will doch nur kritisieren,
aber sag mal ganz ehrlich bist du dir treu,
glaubst an dich, deine Ideen und die Werte,
warst es nicht du, der mir einst erklärte,
das mein größter Traum mir mein Leben versperrte?

Nein, oh nein, so sollte das alles nicht sein,
nicht dieses Verhalten, nicht der ganze Frust,
nicht diese Lust die mir sagt was es ist.
Nicht die Moral die mir versucht zu befehln,
nicht dieses Leben und auch nicht der Wert,
der in meinen Gedanken Rasenmäher fährt.

Bitte schalte doch aus, drück auf den Knopf,
lösche aus dieses Licht, dieses Licht in meim Kopf,
dieses Licht das mich blendet, nicht dass das erhellt,
denn das brauch ich noch um dir zu erzählen,
dass das alles zwar schwächt und dich echt fertig macht,
doch kommt es drauf an, dann hast du die Kraft.

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